zu zweit auch sehr schön, etwas ausgewogener durch Kartoffeln (statt ausschließlich Brot) und Rohkost dazu,
vegetarisch geht’s auch, wenn man den Schinken weglässt
ohne ein möglichst elektrisches Rechaud (da leichter regulierbar als die Teile mit der Brennpaste) und einen dickwandigen Topf aus Porzellan/Steinzeug/Steingut (oder eben ein Original-Käsefondue-Topf) geht es leider nicht … und Original-Käsefondue-Gabeln erleichtern die Angelegenheit ungemein, wenn keine vorhanden sind, dann normale Gabeln nehmen, keinesfalls die für Fleischfondue, die halten die Brotstücken und Kartoffeln nicht
8 kleine frische Kartoffeln (Butterkartoffeln, alternativ andere festkochende Baby-Kartoffeln) in reichlich Wasser in ca. 15 – 20 Min. gar kochen, nicht pellen, währenddessen
den Backofen incl. Blech auf mittlerer Schiene auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
80 g luftgetrockneter Schinken (im Stück oder ca. 0,5 cm dicken Scheiben gekauft – ohne Fettrand gewogen) in kleine Würfel von ca. 0,5 cm Kantenlänge schneiden (oder gleich beim Metzger würfeln lassen),
1 Scheibe frische Ananas (ca. 1 cm dick) in Stücke von ca. 1,5 cm schneiden,
1/3 rote Paprika in Streifen von knapp 1 cm schneiden,
1/3 Kohlrabi quer in Streifen von knapp 1 cm schneiden,
4 – 6 Radieschen vierteln,
1 mittelgroße Möhre in Streifen von ca. 5 cm Länge und knapp 1 cm Breite schneiden,
2 kl. Stangen Staudensellerie in Streifen von ca. 5 cm Länge und knapp 1 cm Breite schneiden und
ca. 50 g eingelegte Silberzwiebeln und
ca. 125 g kleinere Gewürzgurken (in Scheiben von ca. 0,5 cm geschnitten) in kleine Schüsseln geben
250 g Krustenbrot in Würfel von ca. 1,5 – 2 cm Kantenlänge schneiden
200 g Gruyere,
100 g Schweizer Emmentaler und
100 g österreichischen Bergkäse grob reiben
die Brotwürfel im vorgeheizten Backofen ca. 15 Min. leicht anrösten (sie sollen nur eine leichte Kruste bilden, nicht komplett hart werden)
1 frische Knoblauchzehe halbieren und den Fonduetopf damit ausreiben, dann im Topf belassen,
200 ml trockenen Weißwein im o. g. Fonduetopf bis knapp vor dem Kochen erhitzen, den Knoblauch herausnehmen und nach und nach unter ständigem Rühren mit einem Lochlöffel bei mittlerer bis starker Hitze den Käse hinzugeben, dabei sollte sich der Käse auflösen, aber die Sauce nicht anfangen zu kochen, dann alles mit
ca. 2 TL frischem Zitronensaft,
frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und
frisch geriebener Muskatnuss abschmecken,
2 TL Speisestärke in
3 cl Kirschwasser auflösen und die Käsesauce damit binden, den Topf auf das Rechaud stellen und unter ständigem Rühren warmhalten, ohne dass sie anfängt zu kochen
Brotwürfel und Kartoffeln werden direkt mit der Käsefonduegabel in das Käsefondue getunkt, alle anderen Zutaten sind Beilagen
sollte das Käsefondue mit fortschreitender Zeit etwas zu dick werden, kann noch
etwas trockener Weißwein untergerührt werden
Kohlensäurehaltige Getränke wie Bier und Mineralwasser sind zum Käsefondue nicht zu empfehlen, das bekommt dem Magen nicht so gut; heißer Tee und Kirschwasser dazu ist klassisch schweizerisch, müssen aber nicht sein, Rotwein und stilles Wasser sind eine Alternative


Und … meinst du, das ist lecker?